Das Venenzentrum Hannover ist personell, technisch sowie auch apparativ aufgrund der Spezialisierung bestens in der Lage, Erkrankungen der Beinvenen in jedem Stadium optimal und effektiv zu diagnostizieren und schonend zu therapieren. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei darin, Operationen möglichst zu vermeiden.

In unserer Klinik wird nur operiert, wenn eine Therapie ohne Operation (z.B. durch Verödung oder Lasertherapie) keine dauerhafte Erfolgsaussicht verspricht. Das kann in der diagnostischen Abteilung unseres Hauses durch unsere modernen und aussagekräftigen technischen Geräte definitiv und für den Patienten ohne Nebenwirkungen (also besonders patientenfreundlich) festgestellt werden.

Die Diagnostik wird durch modernste, unblutige und daher risikolose Methoden durchgeführt. Im Rahmen dieser Voruntersuchung wird ein individueller Therapieplan für jeden Patienten vor Behandlungsbeginn erstellt. Sollte dennoch eine Operation erforderlich werden, wird diese unter der Leitung unserer international anerkannten und erfahrenen Chirurgen durchgeführt.

Für den Patienten ergeben sich folgende Vorteile:
Die Operationen werden vorwiegend unter fachgerechter Lokalanästhesie durchgeführt, eine risikobeladene Vollnarkose oder Rückenmarksnarkose wird nicht erforderlich. Das Venenzentrum Hannover arbeitet mit schonendster Operationstechnik (es werden nur defekte Gefäßabschnitte operiert), das sogenannte Vollstripping ist nur in Ausnahmefällen erforderlich - dadurch Erhalt gesunder Venenabschnitte, die für einen eventuellen, später notwendigen Gefäßersatz (z.B. am Herzen) benötigt werden. Operationen werden besonders unter kosmetischen Aspekten durchgeführt.


Operieren unter kosmetischen Aspekten

Operiert werden im Venenzentrum Hannover ca. 15% unserer gesamten Patienten. Bei dem größten Teil unserer Patienten ist eine Behandlung ohne Operation (durch fachgerechte Verödung oder Lasertherapie bei Besenreisern) ausreichend. Besonderen Stellenwert vor der eigentlichen Behandlung der Krampfadern hat die Vorbehandlung der erkrankten Beine.

Die Vorbehandlung umfaßt:
Aufweitung des tiefen Venensystems durch spezielle mehrlagige Kompressionsverbände vor der Operation bzw. der Verödung und dadurch Schaffen ausreichender Anflußmaßnahmen für das gesamte venöse Blut des Beines. Damit wird sichergestellt, dass auch nach Entfernung der Krampfadern noch genügend gesunde Venen zum reibungslosen Abtransport des venösen Blutes zur Verfügung stehen. Somit ist der Reiz für das Venensystem, neue Krampfaderanteile zu bilden, wesentlich geringer als ohne diese Vorbehandlung. Das venöse Blut, das vor der Operation durch die Krampfader floss, benötigt nach der Operation andere freie Abflusswege. Diese werden durch die Vorbereitungsphase bereits vor der eigentlichen Entfernung der Krampfadern aufgeweitet. Sollte in der diagnostischen Abteilung festgestellt werden, dass Verengungen in den tiefen Venen vorhanden sind, muss solange behandelt werden, bis diese Verengungen aufgeweitet worden sind, bzw. neu auf- massierte Venen den Abfluss des gesamten venösen Blutes übernehmen können. Erst danach wird im Venenzentrum Hannover verödet, operiert oder mit dem Laser therapiert. Gleichzeitig werden Beinschwellungen (Phlebödeme) und eventuell bestehende Venenentzündungen (Thrombophlebitis superfacialis) vor der Operation effezient behandelt. Dies garantiert optimale Langzeiterfolge nach der Behandlung.

Die 2. Voraussetzung für gute Langzeiterfolge ist die sorgfältige Verödung der Restvarizen, die nach der Operation übrigblieben. Denn häufig entwickeln sich aus diesen nicht behandelten kleineren Venen (meist Seitenäste) bei ausbleibender - oder nicht fachgerechter Behandlung - im Laufe der Zeit starke Krampfadern, die evtl. sogar einer neuen Operation zugeführt werden müssen.Dieses Risiko wird durch eine sorgfältige Verödung der Restvarizen ausgeschaltet. Im Venenzentrum Hannover wird mit der Verödung der Restkrampfadern bereits kurz nach der Operation begonnen.
Die im Venenzentrum Hannover erzielten herausragenden Erfolge erklären sich besonders damit, dass in dieser Einrichtung ein spezielles gefäßspezifisches Programm existiert, das sich wie ein roter Faden durch das gesamte Therapiekonzept zieht - bei Präsenz eines klinischen Umfeldes, das im besonderen Maße handwerkliche Präzision und Erfahrung garantiert.

Vier Wochen nach der Entlassung findet bei all unseren Patienten die erste Nachunter-suchung statt, wobei der Erfolg der Therapie genauestens kontrolliert wird. Weitere Kontrolluntersuchungen werden in 3-6 monatigen Abständen durchgeführt - der Patient wird somit auch nach der Behandlung überwacht und nicht allein gelassen. Sollten aufgrund einer starken Bindegewebsschwäche dennoch Varizen auftreten, werden diese in einem frühen Stadium entdeckt und können somit im Rahmen der Nachuntersuchungen verödet oder mit dem Laser verschweißt werden. Aufgrund der notwendigen Intensität der Therapie mit Vorbehandlung (Kompressionstherapie), Operation und Nachbehandlung (fachgerechte Sklerosierung und Lasertherapie) werden bestmögliche Erfolge gewährleistet.

Hinweise für unsere Venenpatienten:

GUT
• viel spazieren gehen
• flaches Schuhwerk
• ballaststoffreiche Ernährung
• liegen (Beine hoch) und laufen
• nach dem Duschen kühl über die Beine duschen

SCHLECHT
• langes Stehen und Sitzen
• wenig Bewegung
• hohe Temperaturen (Sauna, heiße Vollbäder, Thermalbäder)
• langes Sonnenbaden
• Solarien
• hohe Absätze, einschnürende Kleidung

Nach einem Eingriff im Venensystem sollten Sie 4 Wochen keinen Sport treiben, um die Wundheilung nicht zu gefährden.


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